Mental überfordert?
- Barbara Sporrer
- 28. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Mental Overload – oder warum wir uns so viele Gedanken machen.
Kennst du dieses Gefühl, wenn dein Kopf einfach nicht stillsteht?
Die To-do-Liste wächst, die Verantwortung drückt, und plötzlich bist du nicht nur für deine eigenen Gedanken, sondern für gefühlt alle um dich herum verantwortlich. Dieses Phänomen nennen wir Mental Overload.
Wann braucht es neue Gummistiefel für die Kinder?
Wann ist heute Schule aus?
Was essen wir zu Mittag?
Wer hat den Kater gefüttert?
Müssen wir noch was für die Schule tun?
Wann ist der nächste Arztbesuch fällig?
Was muss ich für Morgen oder nächste Woche planen?
Oft betrifft es Menschen, die „alles im Griff“ haben wollen. Wir schultern Verantwortung, weil wir glauben, es müsse so sein – ob im Job oder privat.
Doch dahinter steckt oft ein tieferes Schema: der Wunsch, zu gefallen. Wir möchten es anderen recht machen, und so tragen wir nicht nur unsere eigenen Gedanken, sondern auch die der anderen.
In der Psychotherapie ist dieses Muster bekannt. Es ist ein Lernprozess: Wir dürfen begreifen, dass wir nicht alles kontrollieren müssen.
Vertrauen ist der Schlüssel. Wenn wir Aufgaben abgeben, schaffen wir Raum, unsere eigene Last zu reduzieren. Und ja, auch Selbstvertrauen gehört dazu – das Selbstbewusstsein, mal Nein zu sagen, ohne vorauseilenden Gehorsam

Es hat auch Nebenwirkungen - vielleicht tragen andere Personen dann mehr mentale Last in unserem Umfeld.



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